Die Ostsee lebt – und formt die Ufer und Strände stetig neu. So ist auch die Steilküste von Meschendorf beim Ostseebad Rerik bedroht. Es ist nur noch ine Frage der Zeit, bis weitere Teile der Steilküste in die Ostsee abritschen.Bericht Ostsee-Zeitung
Meschendorf “Schon beim nächsten Hochwasser kann wieder ein weiteres großes Stück von der Steilküste abbrechen. Den Naturgewalten kann man an Stellen wie diesen nur wenig entgegensetzen”, sagt Hans-Joachim Meier, Leiter des Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur Rostock (StAUN).
Als Rettung soll nun ein Wall aus großen Steinen um den bedrohten Küstenabschnitt gelegt werden. Notwendig, den die nächsten (Gäste-) Häuser sind gerade mal 30 Meter entfernt.

Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern
Ob HeilKreidepackungen, spezielle Massagen oder Nordic-Walking am Strand – MV tut gut: “Wer an Gesundheitsurlaub denkt, dem muss sofort Mecklenburg-Vorpommern einfallen. Wir haben mit qualitativ hochwertigen Angeboten und modernsten Kur- und Rehakliniken beste Voraussetzungen für die Spitzenposition im Gesundheitsmarkt”, sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet am Dienstag bei der Fachkonferenz “Praktizierter Gesund­heitstourismus in Mecklenburg-Vorpommern” in Teschow.

“Erstmals werden sechs Schwerpunkte im Gesundheitstourismus mit 1,5 Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds des Landes in den Jahren 2004 und 2005 geför­dert”, sagte Ebnet. Mehr Qualität, neue Produkte und Angebote, eine bessere Aus- und Weiterbildung in Gesundheitsberufen, die Zusam­menarbeit innerhalb der Branche und die Vermarktung der “Gesundheits­wirtschaft MV” unter dem Dach der BioCon Valley GmbH.

“Zukunft haben gesundheitstouristische Konzepte in der Zusammenarbeit von Hotels und Kliniken: Vier- oder Fünf-Sterne-Unterbringung mit medizi­nischer Betreuung, Ferienhaus mit fernöstlichen Gesundheitsanwendungen und gesunde, regionale Küche – all das garniert mit aufmerksamem und freundlichem Service, das wird immer mehr nachgefragt”, sagte Ebnet. Mit dem Gütesiegel für Wellness- oder Gesundheitseinrichtungen hat Mecklenburg-Vorpommern im vorigen Jahr ein Zertifikat geschaffen, das inzwi­schen auch andere Bundesländer übernehmen wollen.

Derzeit arbeiten rund 70.000 Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Gesundheitswirtschaft. “Experten sagen ein weiteres Wachstum bis zu 15 Prozent und 100.000 Beschäftigte im Land voraus”, sagte Ebnet.

“Allerdings sind diese Prognosen kein Grund für die Branche, sich entspannt zurückzulehnen: Der Wettbewerb um Gesundheitsurlauber und Ostsee Kur-Gäste ist entbrannt”

Nun ist zum wiederholten Male innerhalb kurzer Zeit ein weiteres Stück von Rügens Steilkuste abgebrochen. Am späten Samstag Abend erfolgte einer der größten Abbrüche der letzten Jahrzehnte – nur unweit eines Suchtzentrums in Lohme. Glücklicherweise blieben alle Anlieger des Steilküstenorts unverletzt. Gewissenhaft werden nun die Steilküstenzonen überprüft um eventuelle Gefährdungen zu vermeiden.

Schwerin (dpa) Das wasserreichste Bundesland Mecklenburg-Vorpommern erlaubt Touristen künftig das Angeln auch ohne die bundesweit übliche Fachkundeprüfung. Der Landtag beschloss das neue Landesfischereigesetz, das die Einführung eines auf 28 Tage befristeten Fischereischeins vorsieht.

Der Schein muss gekauft werden, eine Prüfung ist nicht nötig. Das Land will damit dem Tourismus einen neuen Schub geben.

Bastorf Sonderöffnungszeiten gibt es von Karfreitag bis Ostermontag jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr zur Besteigung des Bastorfer Leuchtturms. Seit seiner Öffnung für den Publikumsverkehr zu Pfingsten 2003 hat sich der Turm zu einem Touristen-Magneten entwickelt. Bei klarem Wetter hat man dort einen weiten Blick über die Ostsee, kann sogar Details auf der Insel Fehmarn erkennen. Nach Ostern ist der Turm dann zunächst wieder geschlossen. Saisonstart ist am 30. April.

Bastorfer Leuchttum 2006/2007