Bereits im Jahre 2002 taten sich Geschichtsinteressierte und Freunde Kühlungsborns zusammen um ein Denkmal der jüngeren Geschichte Deutschlands vor dem Verfall zu bewahren. Der Grenzturm am Konzertgarten Kühlungsborn Ost in nun nach Jahren der Sponsorensuche und der aktiven Vereinsarbeit 2006 saniert worden und steht seitdem der Öffentlichkeit zur Besichtigung frei.
Von hier aus gibt es eine gute Sicht über Promenade und den ganzen Strand, sowie über die küstennahe Ostsee.

Verständlich, schließlich sollten hier potenzielle Republikflüchtlinge vom Verlassen des Staates gehindert werden.
Wieviel entdeckte und unentdeckte Fluchen es von Kühlungsborn aus gab, belegt eine Karte, zu sehen auf der offiziellen Homepage des Ostsee Grenzturm-Vereins Kühlungsborn

Flucht über die Ostsee

(Stand: 17.10.2007)

Am Bastorfer Leuchtturm wird gebaut.

In diesen Tagen wird das Fundament für ein Gebäude am Leuchtturm Bastorf geschüttet. Nachdem wir vom Gutshof Bastorf das Wasserschiffahrtsamt in Lübeck für die Besteigung durch Tagesgäste gewinnen konnten, hat sich der Leuchtturm in seiner Wirkung als Ausflugsziel immer weiter entwickelt. 2006 kamen insgesamt mehr ans 30.000 Gäste zum Besteigen dieses höchsten Leuchtturms der deutschen Ostseeküste.

Dieses Impuls zu nutzen hat sich die Gemeinde als Investor (s. Kernaufgaben einer Verwaltung!) mit 300.000 Euro in die Bresche geschlagen und errichtet nunmehr ein Gebäude.
Dieses soll neben den üblichen, für eine Genehmigung an einer exponierten Stelle notwendigen Sanitärstrecken, auch ein Café beherbergen. Cafe am Leuchtturm wir es dann wohl heissen oder Cafe Seeblick (so wie der Ortsteil Kägsdorf lt. Planungen in “Seeblick” umbenannt werden soll – wegen der vielen gleichnamigen Gästehäuser ;-) .

Dem Betreiber viel Glück – wir sind auf jeden Fall gespannt, ob sich ein durch die wenigen Saisonmonate ein ganzes Jahr fianzieren lässt und hoffen darauf das unsere Steuergelder (natürlich gemeinverträglich und) sicher angelegt sind.

Bastorfer Leuchtturm

p.s.: daß Gemeinden oder öffentliche Träger zu Konkurrenten der Privatwirtschaft werden kennen wir bereits aus Kühlungsborn. Aber dazu ein anderes mal mehr

Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern
Ob HeilKreidepackungen, spezielle Massagen oder Nordic-Walking am Strand – MV tut gut: “Wer an Gesundheitsurlaub denkt, dem muss sofort Mecklenburg-Vorpommern einfallen. Wir haben mit qualitativ hochwertigen Angeboten und modernsten Kur- und Rehakliniken beste Voraussetzungen für die Spitzenposition im Gesundheitsmarkt”, sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet am Dienstag bei der Fachkonferenz “Praktizierter Gesund­heitstourismus in Mecklenburg-Vorpommern” in Teschow.

“Erstmals werden sechs Schwerpunkte im Gesundheitstourismus mit 1,5 Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds des Landes in den Jahren 2004 und 2005 geför­dert”, sagte Ebnet. Mehr Qualität, neue Produkte und Angebote, eine bessere Aus- und Weiterbildung in Gesundheitsberufen, die Zusam­menarbeit innerhalb der Branche und die Vermarktung der “Gesundheits­wirtschaft MV” unter dem Dach der BioCon Valley GmbH.

“Zukunft haben gesundheitstouristische Konzepte in der Zusammenarbeit von Hotels und Kliniken: Vier- oder Fünf-Sterne-Unterbringung mit medizi­nischer Betreuung, Ferienhaus mit fernöstlichen Gesundheitsanwendungen und gesunde, regionale Küche – all das garniert mit aufmerksamem und freundlichem Service, das wird immer mehr nachgefragt”, sagte Ebnet. Mit dem Gütesiegel für Wellness- oder Gesundheitseinrichtungen hat Mecklenburg-Vorpommern im vorigen Jahr ein Zertifikat geschaffen, das inzwi­schen auch andere Bundesländer übernehmen wollen.

Derzeit arbeiten rund 70.000 Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Gesundheitswirtschaft. “Experten sagen ein weiteres Wachstum bis zu 15 Prozent und 100.000 Beschäftigte im Land voraus”, sagte Ebnet.

“Allerdings sind diese Prognosen kein Grund für die Branche, sich entspannt zurückzulehnen: Der Wettbewerb um Gesundheitsurlauber und Ostsee Kur-Gäste ist entbrannt”

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