Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern
Ob HeilKreidepackungen, spezielle Massagen oder Nordic-Walking am Strand – MV tut gut: “Wer an Gesundheitsurlaub denkt, dem muss sofort Mecklenburg-Vorpommern einfallen. Wir haben mit qualitativ hochwertigen Angeboten und modernsten Kur- und Rehakliniken beste Voraussetzungen für die Spitzenposition im Gesundheitsmarkt”, sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet am Dienstag bei der Fachkonferenz “Praktizierter Gesund­heitstourismus in Mecklenburg-Vorpommern” in Teschow.

“Erstmals werden sechs Schwerpunkte im Gesundheitstourismus mit 1,5 Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds des Landes in den Jahren 2004 und 2005 geför­dert”, sagte Ebnet. Mehr Qualität, neue Produkte und Angebote, eine bessere Aus- und Weiterbildung in Gesundheitsberufen, die Zusam­menarbeit innerhalb der Branche und die Vermarktung der “Gesundheits­wirtschaft MV” unter dem Dach der BioCon Valley GmbH.

“Zukunft haben gesundheitstouristische Konzepte in der Zusammenarbeit von Hotels und Kliniken: Vier- oder Fünf-Sterne-Unterbringung mit medizi­nischer Betreuung, Ferienhaus mit fernöstlichen Gesundheitsanwendungen und gesunde, regionale Küche – all das garniert mit aufmerksamem und freundlichem Service, das wird immer mehr nachgefragt”, sagte Ebnet. Mit dem Gütesiegel für Wellness- oder Gesundheitseinrichtungen hat Mecklenburg-Vorpommern im vorigen Jahr ein Zertifikat geschaffen, das inzwi­schen auch andere Bundesländer übernehmen wollen.

Derzeit arbeiten rund 70.000 Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Gesundheitswirtschaft. “Experten sagen ein weiteres Wachstum bis zu 15 Prozent und 100.000 Beschäftigte im Land voraus”, sagte Ebnet.

“Allerdings sind diese Prognosen kein Grund für die Branche, sich entspannt zurückzulehnen: Der Wettbewerb um Gesundheitsurlauber und Ostsee Kur-Gäste ist entbrannt”

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