Anreise mit dem Pkw

Wenn Sie hier angekommen sind, dann gibt es nur noch einen wunden Punkt: die Reise selbst bzw. den Weg von zu Hause bis zum Urlaubsort. Dieser Weg kann manchmal sehr lang und anstrengend sein. Er muss aber nicht anstrengender sein als nötig. Um gerade den kleinsten Fahrgästen an Bord die Anfahrt zu erleichtern, gilt es auch hier, einige Punkte zu beachten. Was den Kindern gut tut, das schont schließlich auch die Nerven der Eltern.

Platz lassen für die Kinder
Es ist nicht empfehlenswert, das Auto bis unters Dach mit Gepäck zu beladen und den nötigen Bewegungsspielraum für Kinder auf den hinteren Sitzen einzuengen. Auch kleinere Taschen und Beutel im Fußraum oder zwischen zwei Kindern machen sich über kurz oder lang als fehlender Spielraum bemerkbar. Kinder sollten immer die Möglichkeiten haben, Arme und Beine zu bewegen oder sich bei Fahrpausen auch kurz hinzulegen, wenn sie möchten. Deshalb – notfalls zu Hause beim Packen lieber auf ein paar Kleidungsstücke verzichten.

Lange Fahrten im Pkw mit Kindern

Gut verpflegt ist halb gewonnen
Da längere Anreisen auf der Rückbank eines Autos für viele Kinder eher Anstrengung als Entdeckerfreude sind, kann man mit einem gut gepackten Picknickkorb ein bisschen davon ablenken.
Dazu gehören neben den Klassikern wie Sandwiches, „Stullen“ oder „Schnitten“, selbst gemachten Frikadellen, Kartoffelsalat sowie etwas Obst und erfrischenden Getränken (z.B. Fruchtschorlen) auch die Lieblingssnacks der lütten Fahrgäste. Ob das nun bestimmte kindgerechte Schokoriegel sind, kleine Joghurtbecher oder aber das besondere Eis am Stiel von der Tankstelle – alles was gut schmeckt & Spaß macht, das hilft.

Auch viele Pausen führen nach Rom
Dass Pausen notwendig sind, ist eine Erfahrung vieler Eltern. Hier sollten Kinder aus der Sitzposition wechseln und ein paar Schritte gehen, sich strecken und ein bisschen frische Luft schnappen. Die Reisekrankheit, in der Fachsprache Kinetose genannt, kann bei allen längeren Fahrten im Auto, im Bus oder im Zug, aber auch bei Schiffsreisen und sogar im Flugzeug auftreten. Kinder können besonders zwischen dem 2. Und dem 12. Lebensjahr darunter leiden.
Eine Faustregel lautet: etwa alle zwei Stunden Pause, wenn Kinder mitreisen. Nach ein paar Urlaubsfahrten, vielleicht sogar an die Ostseeküste, werden Sie den passenden Rhythmus für sich finden.

Schlussendlich jedoch geht es darum ein wenig Abstand vom Alltag zu gewinnen, Ruhe zu finden und die gemeinsame Zeit zu genießen. Fassen Sie diesen Ratgeber als Leitfaden auf um Schwierigkeiten zu umgehen und ihren Urlaub zu einem reibungslosen Erlebnis zu machen.

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